Vortrag an der ONE Konferenz 2013

Im Rahmen der ONE Konferenz 2013 habe ich zusammen mit Gustavo Salami einen Vortrag mit dem Titel “Design, Technologie, Content – worin sollte man investieren?” gehalten. Wir bedanken uns bei Reto Hartinger für die Einladung. Hier könnt ihr euch durch unsere Präsentation klicken und unsere wichtigsten Argumente nachlesen.

Antworten auf die Frage im Titel unseres Vortrags ermöglichen einen effizienten Einsatz der Budgets in Online-Projekten. Dabei handelt es sich um ein wichtiges Anliegen auf Kundenseite. Unsere Erfahrungen und Überlegungen sind eng verknüpft mit den Tätigkeitsbereichen unserer Agentur, die einerseits Design und Entwicklung, andererseits aber auch Content Services, Community Management und Monitoring anbietet. Deshalb kennen wir Situationen, in denen im Rahmen von Online-Projekten die Renditen von Investitionen in Design, Technologie und Content verglichen werden.


Mobile Web erfordert Flexibilität

Zu den Faktoren, welche die Investitionsentscheidungen beeinflussen, gehört das Mobile Web. Bildschirme in verschiedensten Grössen und Internetnutzung an unterschiedlichsten Orten erfordern stetige Anpassungen. Investitionsentscheidungen müssen deshalb fortlaufend getroffen werden.


Social Web verändert sich schnell

Ein weiterer Einflussfaktor ist das Social Web. Darin basieren Beziehungen auf Dialog und neben der eigenen Website sind zahlreiche weitere Plattformen und Kanäle relevant. Medium und App.net sind Beispiele, welche das Tempo illustrieren, mit dem sich das Social Web verändert. Auch aus diesem Grund sind fortlaufende Investitionsentscheidungen vonnöten.


Schweiz für Technologie (zu) teuer

Fortlaufende Investitionen stehen oftmals im Konflikt mit beschränkten Budgets, hinzu kommt mit Blick auf die Schweiz ein hohes Lohnniveau. Deshalb wird einerseits Outsourcing zu einem Thema. Andererseits kann es eine Strategie sein Design und Technologie auf Leasing-Basis und out of the box zu verwenden. Diesbezüglich sind WordPress, Podio und Mobile Roadie passende Beispiele, die zeigen, wie ein Grossteil der visuellen und funktionalen Bedürfnisse für vergleichsweise wenig Geld abgedeckt werden können. Es geht nicht darum Neues zu programmieren, sondern Erprobtes zu konfigurieren. Davon können insbesondere KMU profitieren, die in der Schweiz 99,7 Prozent aller Unternehmen ausmachen.


Inhalte ermöglichen Einfluss

Mit WordPress, Podio oder Mobile Roadie auf Erprobtes zurückzugreifen sichert eine Rendite der Investitionen in Design und Technologie bei gleichzeitig geringen Investitionen. Dadurch besteht die Möglichkeit einen grösseren Teil des Budgets in Content zu investieren. Die Rendite daraus lässt sich unter anderem am Einfluss ablesen, den eine Person oder ein Brand im Social Web hat. Dialog bezieht sich auf Inhalte, nicht auf Design und Technologie. Diesbezüglich ein passendes Beispiel ist der Klout-Effekt, den wir bei PostFinance im Anschluss an den Twitter-Event namens #PFimZelt beobachten konnten: Der Klout Score erhöhte sich, weil die Community Inhalte produzierte und verbreitete. Die Theorie dazu liefert die 90-9-1-Regel von Jakob Nielsen, wonach man ohne Inhalte für 90 Prozent der Personen in einer Community, die Inhalte nur konsumieren, nicht relevant ist. Mit Community Management und Monitoring lässt sich die Rendite von Investitionen in Content noch steigern: Die Vernetzung vergrössert die Reichweite und die Analyse passender Daten zeigt Optimierungspotential.

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