Content Marketing mit Twitter Ads

In diesem Monat ist Paid Media in der Schweiz um eine Plattform vielfältiger geworden: Wie bereits verbloggt, ist es nun auch hierzulande für alle Unternehmen und Personen möglich Twitter-Werbung mit einem beliebigen Budget zu schalten. Zuvor mussten mindestens CHF 5’000 pro Monat ausgegeben werden.

Während sich der letzte Blogpost um Influencer Marketing mit Twitter Ads drehte, möchte ich nachfolgend die Möglichkeit des Keyword Targetings im Zusammenhang mit Content Marketing thematisieren. Es geht also darum Promoted Tweets einzusetzen um für Inhalte wie beispielsweise Blogposts, Infografiken, Videos oder GIFs mehr Reichweite, Interaktionen und Conversions zu erzielen. Was in der Community rund um diese Inhalte passiert, ist entscheidend für den Einfluss eines Unternehmens oder einer Person im Social Web.

Die Keywords, die für das Content Marketing relevant sind, können sich auf Folgendes beziehen:

  • Marken
  • Produkte
  • Themen
  • Personen
  • Regionen

Keyword Targeting bedeutet, dass Tweets in den Timelines jener Leute auftauchen, welche die im Targeting gewählten Begriffe in ihren Tweets verwendet haben, danach gesucht haben oder mit Tweets interagiert haben, welche die Begriffe beinhalten. Deshalb sollte die Wahl der Keywords basierend auf Daten getroffen werden, die zeigen wie populär mögliche Schlüsselwörter in der Community sind. Dabei helfen Monitoring Tools und wir verwenden Brandwatch. Im Bild unten ist das Volumen von Keywords zu sehen, die zu einem Beispiel aus der Unterhaltungsbranche passen: Swisscom (Marke), Swisscom TV 2.0 (Produkt) und Fernsehen (Thema).

Twitter Ads – Content Marketing – Swisscom

Die Monitoring-Daten weisen unter anderem darauf hin, dass es sich auch bei Konkurrenzmarken wie Netflix, Cablecom oder Sunrise um relevante Keywords handelt. Das Bild unten zeigt, wie sie im Backend erfasst werden. Ohne + vor dem Begriff werden auch Variationen davon berücksichtigt, beispielsweise nicht nur Partner sondern auch Partnerin. Mit ” ” können Begriffe angegeben werden, die zusammen und in einer bestimmten Reihenfolge auftauchen müssen. Und mithilfe von – können Keywords ausgeschlossen werden.

Twitter Ads – Keywords Targeting

Die oben angesprochene Popularität von Schlüsselwörtern ist nur ein Kriterium, das beachtet werden sollte. So ist es beispielsweise auch möglich, dass weniger populäre Keywords bessere Interaktionsraten erzielen, weil sie fokussierter sind. Es lohnt sich deshalb die Kampagnen fortlaufend zu optimieren. Hierfür sind im Backend unter anderem die im Bild unten gezeigten Key Performance Indicators zu finden. Für die Interaktionsrate sind 2% ein nützlicher Benchmark.

Einflussreich.ch – Twitter Ads – KPIs

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